Kurz gesagt
- Es gibt keine Wasserklasse für Paketbriefkästen. EN 13724:2013 betrifft Einwurföffnungen und ist nicht frei einsehbar.
- Von den Marken, deren Seite wir lesen konnten, veröffentlicht niemand eine Prüfmethode oder einen IP-Code.
- Wasser dringt über Einwurf, Klappe, Scharnierlinie, Türfuge, Schraubenlöcher und die Fuge zwischen Deckel und Korpus ein.
- Kondenswasser gehört dazu: Blech unter dem Taupunkt wird innen nass, ohne dass es regnet.
- Die Niederlande bekommen normalerweise 795 mm Niederschlag pro Jahr, De Bilt hat 53 Frosttage.
- Beurteile eine Box nach Überstand, selbstschließender Klappe, Fugenaufbau, Entwässerung und Beschichtung über Zink.
Pakete werden in Außenboxen nass, weil es keine Norm gibt, die ein Paketfach auf Regen prüft, und weil in diesem Markt praktisch niemand veröffentlicht, was seine Box tatsächlich leistet. Was du selbst beurteilen kannst, ist der Aufbau: wo die Öffnungen sitzen, ob die Klappe von selbst schließt, wie die Fugen verlaufen und ob das Wasser irgendwo abfließen kann.
Unten steht, was wir am 26. August 2026 bei Normherausgebern, beim Verbraucherportal der ACM (der niederländischen Behörde für Verbraucher und Märkte), beim KNMI (dem niederländischen Wetterdienst), bei PostNL und bei zehn Marken für Briefkästen und Paketkästen nachgeprüft haben. Du liest pro Quelle, was dort steht, und genauso wichtig: pro Marke, ob wir es nachprüfen konnten oder nicht. Diese Unterscheidung findest du in einem Webshop nicht, weil ein Webshop die Texte des Herstellers weitergibt und nicht die Quellen danebenlegt. Wir fertigen unsere Boxen selbst in unserer eigenen Fabrik, wir wissen also, wo ein Stahlblechkasten Wasser durchlässt und wo nicht, und wir schreiben es mit Quelle auf oder mit dem Hinweis, dass die Quelle fehlt.
- 795 mmnormale jährliche Niederschlagssumme in den Niederlanden, KNMI
- 53Frosttage pro Jahr in De Bilt, Normalwert KNMI
- 12,5 l/minWasserstrahl im IPX5-Test nach IEC 60529
- 55 µmZinkschicht, die in Klasse C3 50 bis mehr als 100 Jahre hält, Zinkinfo Benelux

Was sagt die Norm für Briefkästen zu Regen und Wasser?
Die europäische Norm für Briefkastenöffnungen ist NEN-EN 13724:2013 mit dem Titel „Postal services - Apertures of private letter boxes and letter plates - Requirements and test methods“. Sie wurde am 1. April 2013 veröffentlicht, umfasst 33 Seiten und kostet beim niederländischen Normungsinstitut NEN 92,65 Euro, oder 85,00 Euro mit Rabatt. Das ist gleich das Erste, was auffällt: die einzige Norm, die in diesem Markt angeführt wird, ist ein Dokument, das ein Verbraucher nicht lesen kann, ohne fast hundert Euro dafür zu bezahlen.
Der Geltungsbereich der Norm lautet wörtlich: „This European Standard specifies the requirements and the test methods of the apertures for the delivery of letter post items when fitted in accordance with the manufacturer's instructions. It takes into account security, impregnability, safety and performance for the recipient, and ergonomics and efficiency for delivery personnel.“ Lies das Wort apertures genau. Die Norm betrifft die Öffnung, durch die Post hineingeht, nicht den Kasten als Ganzes und nicht ein Paketfach. Im Geltungsbereich und in der Kurzfassung auf der NEN-Produktseite kommen die Wörter Regen und Wasser nicht vor.
Der Wassertest, den wir nicht bestätigen konnten
Es kursiert allerdings eine Zahl. In einer Zusammenfassung der Norm, die die britische Gewerkschaft CWU im Februar 2018 veröffentlicht hat, steht: „resistance against water penetration (to test this a special sprinkling system is used, maximum penetration allowed is 1 ccm)“. Einfach gesagt: es soll einen Beregnungstest geben, bei dem höchstens 1 cm3, also 1 Milliliter Wasser, eindringen darf. Diese Zahl ist nirgendwo sonst bestätigt, und sie stammt aus einem Gewerkschaftsdokument, nicht von einem Normherausgeber. Den vollständigen Normtext konnten wir nicht einsehen: NEN verkauft ihn, DIN Media, BSI und AFNOR verkaufen ihn auch, und die Katalogseite von iTeh Standards lieferte keinen Inhalt. Nimm die Zahl von 1 Milliliter also als Hinweis aus einer Zusammenfassung, nicht als Normzitat.
Hersteller, die die Norm zusammenfassen, sagen aber etwas dazu. Max Knobloch beschreibt die Anforderungen der DIN EN 13724 unter anderem als „Resistance to corrosion according to EN 1670 and against the ingress of water (rain test and determination of the permitted amount of water that has penetrated)“, mit der praktischen Folge „no wet mail with proper delivery“. Briefkasten-Manufaktur schreibt, dass eingeworfene Post durch den definierten Wassertest nicht beeinträchtigt werden darf, solange die Öffnungen geschlossen sind, und sagt selbst dazu, dass ihre Seite nur eine Zusammenfassung ist. Der Knobloch-Konfigurator formuliert es als absolute Anforderung: „Das Postgut darf grundsätzlich im Briefkastenfach nicht durchnässt werden (oder gar im Wasser stehen).“ Cenator schreibt, dass nur geschlossene Briefkästen verwendet werden dürfen, damit die Post bei Regen nicht nass wird.
Vier Hersteller, vier Formulierungen, und keiner nennt die Beregnungsmenge, den Sprühwinkel, die Dauer oder den Abstand. Wir haben nach diesen Prüfparametern gesucht und sie nicht gefunden. Das heißt nicht, dass der Test nicht existiert, es heißt, dass du als Käufer nicht prüfen kannst, ob eine Box ihn besteht.
Wasserklassen gibt es hier nicht
Wichtiger als die fehlende Beregnungsmenge: in keiner der Quellen, die wir herangezogen haben, gibt es innerhalb von EN 13724 eine Klasseneinteilung für Regen- oder Wasserdichtheit. Die Norm arbeitet mit Einwurfgrößenklassen. Laut Briefkasten-Manufaktur und dem Knobloch-Konfigurator sind das drei: Format 1 quer, 325 bis 400 mm breit bei 30 bis 35 mm Höhe; Format 2 längs, 230 bis 280 mm breit bei 30 bis 35 mm Höhe; und Format 3 quer und höher, 325 bis 400 mm breit bei 35 bis 45 mm Höhe. Geprüft wird mit einem flexiblen Prüfkörper von 24 mm Dicke, der ungefaltet und unbeschädigt hinein und wieder heraus muss. Zum Vergleich: ein Umschlag im Format C4, in den ein A4-Blatt passt, misst 229 mal 324 mm.
Das ist also, was tatsächlich klassifiziert wird: die Größe des Lochs. Nicht, wie viel Wasser hindurch hineinweht. Wer mehr über die Maße wissen will, auf die es in den Niederlanden ankommt, liest die Briefkasten-Anforderungen in den Niederlanden.
Die Quellen sind sich bei der Höhe nicht einig
Noch ein Beispiel dafür, wie wackelig die Sekundärinformationen sind. Zur Einbauhöhe der Einwurföffnung sagen drei Quellen drei verschiedene Dinge. Das CWU-Dokument nennt 700 bis 1700 mm über dem Boden. Der Knobloch-Konfigurator nennt dieselben 700 bis 1700 mm für die Unterkante der niedrigsten und die Oberkante der höchsten Öffnung und daneben eine eigene Anforderung, dass die Schlossachse zwischen 900 und 1300 mm liegen muss. Cenator nennt mindestens 70 und höchstens 170 cm und empfiehlt 120 bis 140 cm. Drei Zusammenfassungen derselben Norm, drei verschiedene Zahlensätze.
Was die niederländische Aufsichtsbehörde verlangt
Die ACM veröffentlicht über ihr Verbraucherportal sehr wohl Anforderungen, die in den Niederlanden gelten. Die sind konkret: der Briefeinwurf muss mindestens 26,5 Zentimeter lang und 3,2 Zentimeter breit sein, der Einwurf sitzt am besten auf 110 Zentimetern über dem Boden und jedenfalls nicht tiefer als 60 und nicht höher als 180 Zentimeter, der Briefkasten steht höchstens 10 Meter von der öffentlichen Straße entfernt, und der Auffangraum hinter dem Einwurf misst mindestens 27 mal 15 mal 38 Zentimeter. In diesen Anforderungen steht nichts über Regen, Wasser oder Witterungsschutz. Du kannst in den Niederlanden also alle veröffentlichten Anforderungen vollständig erfüllen mit einem Kasten, in dem die Post nass wird. Siehe die Anforderungsseite des ACM-Verbraucherportals.
Welche Marken veröffentlichen etwas zur Regendichtheit, und was konnten wir nachprüfen?
Das ist das Kapitel, wegen dem es diese Seite gibt. Wir haben am 26. August 2026 pro Marke die Startseite und, wo möglich, eine Produktübersicht abgerufen und nach Wasser, Regen, Feuchtigkeit, wasserdicht, Entwässerung, Drainage, Abdichtung, wetterfest, EN 13724 und IP-Code durchsucht. Das Ergebnis steht unten, und wir machen dabei eine Unterscheidung, die du selten siehst: was wir lesen konnten und was wir nicht abrufen konnten. Eine Website, die einen 401- oder DNS-Fehler liefert, sagt nichts über die Marke aus. Das schreiben wir dann auch so auf.
| Marke | Was wir auf der angesehenen Seite gefunden haben | Konnten wir es nachprüfen? |
|---|---|---|
| Allux | Eine Aussage zu Korrosion, nicht zu Wasser: „12-year guarantee against rust corrosion“. Kein Regen, kein Wasser, keine Entwässerung, keine EN 13724. | Ja, Startseite gelesen. Unterseiten lieferten 404. |
| Bravios | Eine vage Aussage: „weerbestendig“ (wetterfest), ohne Begründung, ohne Materialangabe, ohne Abdichtung oder Entwässerung. | Ja, Startseite gelesen. Die Unterseite lieferte 404. |
| Logixbox | Nichts zu Wasser. Wohl aber „starke, langlebige Materialien“ und ein Verweis auf hochwertige Qualität. | Ja, Startseite gelesen. Unterseiten lieferten 404. |
| Frabox | Nichts zu Regenschutz, Wasserdichtheit, Entwässerung oder EN 13724 auf der Startseite. | Ja, Startseite gelesen. |
| Max Knobloch | Der ausdrücklichste Hersteller, den wir gefunden haben: Regentest, Anforderung an die Wasseraufnahme, EN 1670 und eine eigene Korrosionsklasse 3, entsprechend 96 Stunden Salzsprühnebel. | Ja, zwei Seiten gelesen. |
| Cenator | Nur geschlossene Briefkästen verwenden, damit Post bei Regen nicht nass wird. Keine Prüfmethode, keine Zahl. | Ja, Normseite gelesen. |
| Briefkasten-Manufaktur | Wassertest bei geschlossenen Öffnungen und der Rat, Schlagregen, Spritzwasser und eine fehlende Überdachung in die Planung einzubeziehen. | Ja, Blogseite gelesen. |
| eSafe | Keine einzige Aussage festgestellt. Die Website ist eine JavaScript-Anwendung: das abgerufene HTML enthielt nur „Loading..“. | Nein. Nicht feststellbar, Unterseiten lieferten 404 oder einen Serverfehler. |
| Renz | Keine Aussage festgestellt. | Nein. Die Domain lieferte zweimal HTTP 401, also geschützt. |
| Burg-Wächter | Über Händler ist festgestellt, dass Briefkästen als „EU-Norm EN 13724“ verkauft werden. Das betrifft die Norm, nicht die Wasserdichtheit. | Nein, nicht beim Hersteller selbst: Serverfehler und 404 auf allen versuchten Pfaden. |
| Keilbach | Keine Aussage festgestellt. | Nein. Der Abruf wurde verweigert, weil robots.txt nicht abrufbar war. |
| Parcel Home | Keine Aussage festgestellt. | Nein. DNS-Fehler, der Domainname ließ sich nicht auflösen. |
| Bloq.it (elektronische Paketschließfächer) | Kein IP-Code auf der abgerufenen Seite, wohl aber der Marketingtext „reliable, cost-competitive, and equipped with cutting-edge technology“. | Ja, Startseite gelesen. |
Die Schlussfolgerung ist klar und beschränkt sich auf das, was wir tatsächlich gelesen haben. Von den Marken, deren Seite lesbar war, also Allux, Bravios, Logixbox, Frabox, Knobloch, Cenator, Briefkasten-Manufaktur und Bloq.it, veröffentlicht niemand eine Prüfmethode, ein gemessenes Eindringen von Wasser, einen IP-Code oder eine Spezifikation für Abdichtung oder Entwässerung. Die stärksten Aussagen sind eine Garantiezeit gegen Rost von zwölf Jahren und das Wort wetterfest ohne Definition. Der einzige Hersteller, der eine messbare Zahl nennt, tut das zur Korrosion und nicht zum Wasser.
Zu fünf Marken können wir nichts sagen, und auch das schreiben wir auf: eSafe, Renz, Burg-Wächter, Keilbach und Parcel Home ließen sich am 26. August 2026 nicht so nachprüfen, wie wir die anderen Marken nachgeprüft haben. Bei Radius Design, Juliana und dem Briefkastenhersteller MEFA konnten wir nicht einmal feststellen, welche Domain die richtige war. Wer daraus schließen würde, dass diese Marken nichts veröffentlichen, verkauft dir eine Schlussfolgerung, die nicht untersucht wurde.
Achtung. Auch bei Anbietern elektronischer Außen-Paketschließfächer, bei denen ein IP-Code normativ gerade angebracht wäre, haben wir keinen gefunden. Bei Bloq.it stand keiner auf der abgerufenen Seite, und die Produktseite von Cleveron lieferte einen 404-Fehler.

Was bedeuten IPX4, IPX5 und IPX6 in Litern pro Minute?
Wenn es keine Wasserklasse für Briefkästen gibt, womit misst du dann? Das einzige objektive System, das es gibt, ist der IP-Code aus IEC 60529. Die aktuelle Ausgabe ist IEC 60529:1989 plus AMD1:1999 plus AMD2:2013 CSV, Edition 2.2, veröffentlicht am 29. August 2013. Und hier steckt gleich ein Haken: der Geltungsbereich lautet, dass die Norm „applies to the classification of degrees of protection provided by enclosures for electrical equipment with a rated voltage not exceeding 72,5 kV“.
Ein Briefkasten ohne Elektronik ist kein elektrisches Betriebsmittel und braucht daher keinen IP-Code. Ein Hersteller, der IP44 auf einen Postkasten schreibt, verwendet den Code außerhalb seines normativen Anwendungsbereichs. Das kann informativ sein, ist aber keine Normkonformität im Sinne von IEC 60529. Trotzdem ist es die einzige Zahl, mit der du zwei Kästen in Sachen Wasserdichtheit vergleichen kannst, und deshalb erklären wir sie hier. Die Schreibweise IPX4 bedeutet: die erste Ziffer, für Staub und Fremdkörper, ist nicht geprüft oder nicht angegeben, und die zweite Ziffer, für Wasser, ist 4. Bindestriche gehören nicht hinein: IPX-8 ist kein gültiger Code.
| Code | Was geprüft wird | Prüfparameter | Was das über eine Außenbox sagt |
|---|---|---|---|
| IPX0 | Kein Schutz gegen eindringendes Wasser | Keine Prüfung | Sagt nichts und bedeutet in der Praxis, dass nicht geprüft wurde |
| IPX1 | Senkrecht fallende Tropfen | 10 Minuten, entspricht 1 mm Niederschlag pro Minute | Nur sinnvoll unter einem Dach oder einem tiefen Überstand |
| IPX2 | Senkrecht tropfendes Wasser, Gehäuse um 15 Grad geneigt | 10 Minuten insgesamt, 2,5 Minuten pro Stellung in vier Stellungen, 3 mm pro Minute | Sagt etwas über einen schief stehenden Kasten, nicht über Schlagregen |
| IPX3 | Sprühwasser bis 60 Grad von der Senkrechten | 10 Minuten mit Pendelrohr oder 5 Minuten mit Sprühkopf, 0,07 l/min pro Öffnung, Düse 6,3 mm | Regen, der etwas schräg fällt, also leichter Wind |
| IPX4 | Spritzwasser aus allen Richtungen | 10 Minuten mit Pendelrohr oder 5 Minuten mit Sprühkopf, ohne Abschirmplatte, also voller Winkel | Regen aus allen Richtungen, auch Spritzwasser vom Gehweg |
| IPX5 | Wasserstrahl aus einer Düse von 6,3 mm, aus allen Richtungen | Mindestens 3 Minuten, 12,5 l/min, 30 kPa, Abstand 3 Meter | Schlagregen, der mit Kraft gegen eine Fuge schlägt |
| IPX6 | Starke Wasserstrahlen aus einer Düse von 12,5 mm | Mindestens 3 Minuten, 100 l/min, 100 kPa, Abstand 3 Meter | Stärker als das, was eine Fassade in den Niederlanden abbekommt |
| IPX7 | Untertauchen | Bis 1 Meter Tiefe | Nicht relevant, es sei denn, deine Box steht in einer Pfütze |
Die Parameter in dieser Tabelle stammen aus einer technischen Zusammenfassung von IEC 60529 und wurden am 26. August 2026 abgerufen. Eine primäre IEC-Seite mit der vollständigen Tabelle konnten wir nicht abrufen: zwei Seiten von iec.ch lieferten HTTP 403. Nur Geltungsbereich und Veröffentlichungsdatum von IEC 60529 stehen primär über den IEC Webstore fest. Ein zweiter Anbieter von IP-Tabellen, DSMT, nennt dieselben Beschreibungen, veröffentlicht aber keine Liter, keine kPa und keine Dauer.
Der Unterschied, den dir im Laden niemand erklärt
Für die genaue Wassermenge des IPX4-Tests in Litern pro Minute haben wir keine zitierfähige Quelle gefunden. In der Praxis werden oft 10 l/min genannt, aber das tauchte in dieser Recherche in keiner Quelle auf, also schreiben wir die Zahl nicht hin. Fest steht der Unterschied zwischen den beiden Familien. IP44 und IP54 prüfen auf Spritzwasser. IP55 und IP65 prüfen auf einen Strahl von 12,5 l/min aus einer Düse von 6,3 mm bei 30 kPa. Das ist genau der Unterschied zwischen normalem Regen und Schlagregen, der unter Druck gegen eine Fuge schlägt. Zwei Boxen, die identisch aussehen, können auf beiden Seiten dieser Grenze liegen, und ohne veröffentlichten Code weißt du nicht, auf welcher.
Wo genau dringt das Wasser bei einem Paketbriefkasten ein?
Jetzt die Technik. Ein Paketbriefkasten hat, anders als ein gewöhnlicher Briefkasten, mindestens zwei große Öffnungen: die Einwurfklappe, in die der Zusteller das Paket legt, und die Tür, durch die du es herausnimmst. Jede Öffnung ist eine Fuge, und jede Fuge ist ein möglicher Wasserweg. Unten nennen wir die sieben Stellen, an denen Wasser eindringt. Das ist eine konstruktive Analyse auf Grundlage des Aufbaus eines Stahlblechkastens, keine Messung, und wir hängen keine Zahl daran, die wir nicht haben.
- Der Briefeinwurf. Ein Schlitz von mindestens 26,5 mal 3,2 Zentimetern ist per Definition ein Loch in der Vorderseite. Bei Wind, der frontal auf die Fassade trifft, weht dort Wasser hinein, es sei denn, ein Überstand oder eine herunterklappende Innenlippe sitzt dahinter.
- Die Paketklappe. Die Klappe ist die größte Öffnung der Box. Laut Knobloch-Konfigurator muss sich eine Einwurfklappe unabhängig von Standort und Montageart nach dem Einwurf selbstständig schließen. Eine Klappe, die halb offen bleibt, ist der direkteste Wasserweg, den es gibt.
- Die Scharnierlinie der Klappe. Dort, wo die Klappe sich dreht, sitzt ein durchgehender Spalt. Liegt dieser Spalt an der Oberseite und ohne Überstand darüber, läuft Regenwasser am Blech entlang dorthin.
- Die Türfuge. Rund um die Tür läuft eine Fuge, die sich im Gebrauch hunderte Male pro Jahr bewegt. Über der Tür zählt vor allem, ob die Oberkante des Kastens über die Tür hinausragt oder gerade dahinter zurücktritt.
- Schraubenlöcher an der Oberseite. Ein Loch im Deckblech, gebohrt für die Montage oder für ein Namensschild, ist ein Trichter. Wasser, das auf dem Deckblech stehen bleibt, sucht sich die niedrigste Öffnung.
- Die Fuge zwischen Deckel und Korpus. Zwei Bleche, die aneinanderliegen, lassen Wasser durch Kapillarwirkung durch, es sei denn, sie überlappen sich in Fließrichtung des Wassers oder die Fuge macht einen Umweg.
- Hochgewehtes Wasser und Spritzwasser. Briefkasten-Manufaktur nennt Schlagregen, Spritzwasser und eine fehlende Überdachung als die drei Risiken, die du schon bei der Planung des Standorts berücksichtigen musst. Wasser, das von den Gehwegplatten hochspritzt, dringt bei einer niedrig aufgestellten Box an der Unterseite ein.
Jedem Wasserweg steht ein konstruktives Detail gegenüber: eine Tropfkante, die das Wasser von der Fuge fernhält, eine Wasserleiste, die es nach vorne leitet, ein Überstand, der die Fuge aus dem Regen hält, und eine Labyrinthfuge, in der Wasser zweimal um eine Ecke muss, bevor es drin ist. Diese Begriffe stammen aus dem Bauwesen, und genau dort lief unsere Quellenrecherche ins Leere: das niederländische bautechnische Nachschlagewerk, das diese Details beschreibt, verweigerte den Abruf, und eine Normseite mit Wasserdichtheitsklassen für Fenster und Türen konnten wir nicht finden. Wir nennen die Details deshalb als fachliche Logik und nicht als Quellenaussage.
- Eine Einwurfklappe muss sich selbst schließen, unabhängig von Standort und Montage
- Nur geschlossene Briefkästen verwenden, damit Post bei Regen nicht nass wird
- Schlagregen, Spritzwasser und eine fehlende Überdachung gehören in die Standortplanung
- Die Post darf im Postfach nicht durchnässt werden oder im Wasser stehen
- Die Maße der Einwurföffnung, in drei Formatklassen
- Beregnungsmenge, Winkel, Dauer und Abstand des Regentests in der Norm
- Eine Klasseneinteilung für die Regendichtheit von Briefkästen
- Die Wassermenge des IPX4-Tests in Litern pro Minute
- Bautechnische Nachschlagewerke zu Tropfkante, Wasserleiste und Labyrinthfuge
- Einen Hersteller, der einen IP-Code für einen Briefkasten veröffentlicht
Warum ist eine Box innen nass, obwohl es nicht geregnet hat?
Das ist die Frage, die uns am häufigsten erreicht, und die Antwort hat nichts mit Regen zu tun. Es geht um Kondenswasser. Das KNMI definiert den Taupunkt als „die Temperatur, bei der Wasserdampf durch Abkühlung der Luft zu kondensieren beginnt“. Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft bei der herrschenden Temperatur enthält; bei 100 Prozent ist die Luft gesättigt. Draußen schwankt die relative Luftfeuchtigkeit laut KNMI von weniger als 20 Prozent bis 100 Prozent. Drinnen liegt sie meist zwischen 60 und 70 Prozent.
Sinkt eine Oberfläche unter den Taupunkt der umgebenden Luft, schlägt sich Wasserdampf darauf als flüssiges Wasser nieder. Ein Stahlblechkasten ist dafür die ideale Kulisse: Stahlblech hat wenig Wärmekapazität und folgt der Außentemperatur schnell. In einer klaren Nacht strahlt das Deckblech Wärme zum Himmel ab und kühlt unter die Lufttemperatur ab. Kommt dann feuchte Luft vorbei, zum Beispiel wenn die Sonne aufgeht und die Temperatur steigt, kondensiert Feuchtigkeit an der Innenseite des Blechs. Es ist kein Tropfen Regen hineingekommen, und trotzdem steht Wasser in der Box.
Den Taupunkt berechnen, wenn du es wissen willst
Wer es genau wissen will, kann den Taupunkt mit der Magnus-Tetens-Formel annähern: Td ist gleich b mal Alpha geteilt durch a minus Alpha, mit a gleich 17,625 und b gleich 243,04 Grad Celsius, gültig von minus 40 bis plus 50 Grad Celsius. Praktisch gesagt: bei einer Lufttemperatur von 10 Grad und 90 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit liegt der Taupunkt knapp unter der Lufttemperatur, und dann reicht es, wenn ein Blech um ein paar Zehntelgrad abkühlt, um nass zu werden. In einer niederländischen Herbstnacht ist das die normale Situation, nicht die Ausnahme.
Was gegen Kondenswasser hilft, ist Luftbewegung und ein Weg für Wasser nach draußen. Belüftungslöcher lassen feuchte Luft entweichen, bevor sie abkühlt, und Drainagelöcher am tiefsten Punkt sorgen dafür, dass keine Wasserschicht stehen bleibt, in die ein Karton seinen Boden stellt. Wir haben dafür keine bauphysikalische Quelle mit einer Zahl gefunden: soweit wir prüfen konnten, gibt es keine Veröffentlichung mit einem Taupunkt-Rechenbeispiel für einen unbeheizten Metallaußenkasten. Behandle das also als Fachwissen mit erklärtem Mechanismus, nicht als Messwert. Wer Kondenswasser und Feuchtigkeit verfolgen will, ohne die Tür zu öffnen, liest unseren Artikel über einen smarten Paketbriefkasten mit Sensor und Benachrichtigung.
Welches Material hält draußen am längsten, und was sagen 240 Stunden Salzsprühnebel?
Eine Box, die Wasser draußen hält, aber in fünf Jahren durchrostet, hat das Problem nur aufgeschoben. Für Material und Korrosion gibt es, anders als für die Regendichtheit, harte Zahlen und ein Normensystem. Das ist der am besten belegte Teil dieses Artikels.
Verzinkter Stahl und die Korrosivitätskategorien C1 bis C5
ISO 12944-2:2017, veröffentlicht im November 2017, legt atmosphärische Korrosivitätskategorien auf Grundlage des Massenverlusts oder Schichtdickenverlusts von Standardproben fest. Die Einteilung C1 bis C5 und CX stammt aus EN ISO 9223 und 9224. Chloride und Schwefeldioxid sind die bestimmenden Parameter: je mehr Salz und Schwefel in der Luft, desto höher die Kategorie. Zinkinfo Benelux, der Branchenverband für Feuerverzinkung, zitiert die Tabelle mit dem Zinkabtrag im ersten Jahr pro Kategorie.
| Korrosivitätskategorie | Zinkabtrag erstes Jahr in g/m2 | Zinkabtrag erstes Jahr in µm | Abtrag langfristig, 10 bis 30 Jahre |
|---|---|---|---|
| C1 | bis 0,7 | bis 0,1 | weniger als 0,05 µm pro Jahr |
| C2 | 0,7 bis 5 | 0,1 bis 0,7 | zwischen C1 und C5, laut EN ISO 9224 |
| C3 | 5 bis 15 | 0,7 bis 2,1 | zwischen C1 und C5, laut EN ISO 9224 |
| C4 | 15 bis 30 | 2,1 bis 4,2 | zwischen C1 und C5, laut EN ISO 9224 |
| C5 | 30 bis 60 | 4,2 bis 8,4 | 2,2 bis 4,4 µm pro Jahr |
Die Zahl, die du dir merken solltest, steht eine Zeile weiter in derselben Veröffentlichung: bei einer Standard-Zinkschichtdicke von 55 Mikrometern gilt in Kategorie C3 eine erwartete Dauer bis zur ersten Instandsetzung von 50 bis mehr als 100 Jahren. Das ist der Grund, warum Zink auf Stahl draußen die Standardlösung ist und kein Kompromiss.
ZINKABTRAG IM ERSTEN JAHR, PRO KORROSIVITÄTSKATEGORIE
Obergrenze des Zinkabtrags im ersten Jahr pro Kategorie. Quelle: Zinkinfo Benelux, technisches Infoblatt 10, das Tabelle 1 der EN-ISO 9223 zitiert, abgerufen am 26. August 2026.
Was wir dabei nicht feststellen konnten, sagen wir auch. Die Beschreibungen pro Kategorie, also welche Kategorie zu ländlich, städtisch, industriell oder Küste mit mäßiger oder hoher Salzbelastung gehört, haben wir in keiner zitierfähigen Quelle gefunden. Damit gibt es auch keine Quelle für eine harte Unterscheidung zwischen der niederländischen Küste und dem Binnenland. Fest steht, dass Chloride die Belastung bestimmen und dass die Salzbelastung am Meer höher ist. Wohnst du einen Kilometer vom Strand entfernt, geh von einer höheren Kategorie aus als jemand in Gelderland, und behandle das als begründete Annahme und nicht als veröffentlichte Zahl.
Verzinken, Beschichten und das Duplexsystem
Es gibt Unterschiede zwischen den Verzinkungsarten. Feuerverzinken nach BS EN ISO 1461 verlangt für Stahl dicker als 6 mm eine Mindestschichtdicke von 85 Mikrometern. Galvanisches Verzinken bildet laut derselben Quelle eine dünnere, aber viel stärkere Bindung mit dem Stahl. Eine Schichtdickenzahl für galvanisches Verzinken haben wir nicht gefunden, die praktische Folge lässt sich also nur qualitativ formulieren: eine dünnere Zinkschicht hat weniger Reserve, wenn ein Kratzer hineinkommt.
Dazu kommt die Beschichtung. Pulverbeschichtung erfordert laut technischer Literatur meist einen Schichtaufbau von mehr als 50 Mikrometern für ein akzeptabel glattes Ergebnis, und über 300 Mikrometern wird das Wirbelsinterverfahren verwendet. Die Vorbehandlung ist entscheidend: Öl, Schmutz, Fett, Metalloxide und Walzhaut müssen runter, chemisch mit Phosphaten oder Chromaten im Tauch- oder Sprühverfahren oder mechanisch durch Strahlen mit Stahlkies. Pulverbeschichtung wird draußen wegen des Korrosionsschutzes, der Witterungsbeständigkeit und der Temperaturbeständigkeit eingesetzt.
Pulver über Zink nennt man in der Branche ein Duplexsystem, und das ist die stärkste Kombination: die Beschichtung hält Wasser und Sauerstoff vom Zink fern, und das Zink schützt den Stahl an der Stelle, an der die Beschichtung beschädigt wird. Zinkinfo Benelux hat dazu ein eigenes technisches Infoblatt, Nummer 31, über Ausgasungserscheinungen bei Pulverbeschichtungen auf feuerverzinktem Stahl. Wir nennen es als Fundstelle, denn den Inhalt haben wir nicht abgerufen.
Kunststoff, Aluminium und Edelstahl
Hier müssen wir uns kurz fassen, und genau das ist der Punkt. Zur UV-Alterung von Kunststoffbriefkästen, zu Aluminium im Außenbereich und zu Edelstahl im Außenbereich haben wir in dieser Recherche keine zitierfähige Quelle abgerufen. Auch zur Filiformkorrosion, der fadenförmigen Korrosion, die sich unter einer Beschichtung von einer Beschädigung aus ausbreitet, und zum Unterschied zwischen Polyester- und Epoxid-Pulverbeschichtung bei der UV-Beständigkeit haben wir nichts Brauchbares gefunden. Wer dir erzählt, Aluminium sei per Definition besser als verzinkter Stahl oder Kunststoff verfärbe sich nie, tut das auf eigene Verantwortung. Wir schreiben lieber auf, was wir nicht wissen, als einen Vergleich anzustellen, der sich nicht belegen lässt.
Warum 240 Stunden Salzsprühnebel kein Lebensdauerversprechen sind
EN 13724 verweist für die Korrosionsbeständigkeit auf EN 1670, und diese Norm ist frei lesbar. EN 1670 kennt fünf Klassen mit zugehöriger Dauer im neutralen Salzsprühtest nach ISO 9227.
| Klasse nach EN 1670 | Dauer des neutralen Salzsprühtests | Was du damit anfangen kannst |
|---|---|---|
| Grad 0 | Keine Prüfung, „no defined corrosion resistance“ | Keinerlei Aussage zur Korrosion |
| Grad 1 | 24 Stunden, plus oder minus 1 Stunde | Niedrigstes geprüftes Niveau |
| Grad 2 | 48 Stunden, plus oder minus 2 Stunden | Innenanwendung oder geschützter Außenstandort |
| Grad 3 | 96 Stunden, plus oder minus 4 Stunden | Das Niveau, das Knobloch für die eigenen Briefkastenanlagen angibt |
| Grad 4 | 240 Stunden, plus oder minus 4 Stunden | Die Zahl, die in der Normzusammenfassung der Gewerkschaft genannt wird |
Leg diese beiden Zahlen nebeneinander, und du siehst das Problem, auf das ein Verbraucher nie stößt. Die Zusammenfassung von EN 13724 nennt einen Salzsprühtest von 240 Stunden. Der Hersteller, der am offensten darüber spricht, gibt für seine eigenen Anlagen Klasse 3 an, also 96 Stunden. Das ist ein Unterschied um den Faktor 2,5 im selben Normensystem, und er steht in keiner einzigen Webshop-Spezifikation.
Jetzt die wichtigste Nuance, und sie kommt von zwei Quellen, die sich gegenseitig bestätigen. Zinkinfo Benelux schreibt zum Salzsprühtest nach ISO 9227, dass Proben in einem temperaturgeregelten Schrank kontinuierlich mit einer 35 Grad warmen Salzlösung besprüht werden, und stellt ausdrücklich fest: „Salzsprühtests sind nicht dafür gedacht, für Vergleichsversuche verwendet zu werden, um verschiedene Korrosionsschutzsysteme hinsichtlich ihrer Korrosionsbeständigkeit gegeneinander zu ranken.“ Der Grund ist, dass die Bedingungen unrealistisch sind: dauerhaft nass, mit 5 Prozent Natriumchlorid, gegenüber etwa 2,4 Prozent im Nordseewasser.
Die technische Literatur zum Salzsprühtest sagt dasselbe. ASTM B117, die erste international anerkannte Salzsprühnorm, wurde ursprünglich 1939 veröffentlicht und arbeitet mit 5 Prozent Natriumchlorid, einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,2 und einer Niederschlagsrate von 1 bis 2 Millilitern pro 80 Quadratzentimeter pro Stunde. Und dann der Kern: „the salt spray test has little application in predicting how materials or surface coatings will resist corrosion in the real world, because it does not create, replicate or accelerate real-world corrosive conditions.“ Eine Stundenzahl im Salzsprühnebel ist also eine Kontrolle der Ausführung einer Beschichtung, keine Vorhersage, wie viele Jahre deine Box hält. Wer sie als Lebensdauerversprechen präsentiert, dehnt die Bedeutung des Tests.
Salzsprühtests sind nicht dafür gedacht, für Vergleichsversuche verwendet zu werden, um verschiedene Korrosionsschutzsysteme hinsichtlich ihrer Korrosionsbeständigkeit gegeneinander zu ranken.Zinkinfo Benelux, technisches Infoblatt 14, abgerufen am 26. August 2026 (aus dem Niederländischen übersetzt)

Was machen Frost, Schnee und Eis mit deinem Paketbriefkasten?
Die Niederlande sind kein Polargebiet, aber der Winter ist strukturell vorhanden. Das KNMI nennt für De Bilt normalerweise 53 Frosttage pro Jahr, also Tage, an denen die Tiefsttemperatur unter null fällt. 2025 waren es 55 Tage. Der Vergleichsnormalwert auf dieser Seite ist das langjährige Mittel, wobei für Januar ausdrücklich der Zeitraum 1991 bis 2020 genannt wird. Dasselbe Jahr war mit durchschnittlich 11,4 Grad sehr warm, gegenüber einem Normalwert von 10,5 Grad. Ein wärmeres Jahr bedeutet also nicht weniger Frosttage.
53 Frosttage sind gut sieben Wochen pro Jahr, in denen Wasser, das in einer Fuge oder in einem Schlosszylinder zurückgeblieben ist, gefrieren kann. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus, und das ist der Grund, warum Frost eine an sich dichte Fuge aufdrücken kann. Drei Dinge passieren im Winter mit einer Außenbox.
Erstens Kondenswasser in Form von Reif. Die Magnus-Formel für den Taupunkt gilt von minus 40 bis plus 50 Grad, der Taupunkt kann also unter null liegen. Liegt er unter null, schlägt sich die Feuchtigkeit nicht als Tropfen, sondern als Reif an der Innenseite des Blechs nieder. Beim ersten Sonnenstrahl schmilzt er, und erst dann hast du Wasser in der Box, Stunden nachdem es sich niedergeschlagen hat.
Zweitens Schnee auf und unter der Klappe. Die selbstschließende Einwurfklappe ist laut den Herstellerzusammenfassungen eine Normanforderung: die Klappe muss sich unabhängig von Standort und Montageart nach dem Einwurf selbstständig schließen. Eine Schicht nasser Schnee auf der Klappe oder ein Klumpen Schnee, der unter dem Rand liegen bleibt, kann diese Klappe hängen lassen. Dann ist eine Box, die die Norm erfüllt, in diesem Moment ein offener Kasten. Das ist einer der wenigen Punkte, bei denen ein Nutzer wirklich selbst etwas tun kann: fege die Oberseite und den Klappenrand frei, wenn Schnee liegt.
Drittens Eis im Schloss. Hier stoßen wir auf einen blinden Fleck in der öffentlichen Information, und den nennen wir ausdrücklich. Wir haben acht Seiten von zwei bekannten Anbietern von Schmiermitteln und Schlössern versucht, und alle lieferten einen 404-Fehler oder enthielten nichts zur Schlosspflege. In dieser Recherche wurde also keine Herstellerempfehlung zu Schmiermitteln bei Frost festgestellt. Was in einem gefrorenen Zylinder erlaubt ist und was nicht, und warum heißes Wasser kontraproduktiv ist, können wir nicht mit einer Quelle belegen. Wer ein Zahlenschloss oder ein Smart Lock in Betracht zieht, findet den Vergleich in Zahlenschloss, Schlüsselschloss oder Smart Lock.
Auch die niedrigste jemals in den Niederlanden gemessene Temperatur konnten wir nicht aus einer KNMI-Quelle abrufen: beide Extremwertlisten lieferten einen 404-Fehler. Diese Zahl steht deshalb nicht in diesem Artikel, denn eine Zahl aus dem Gedächtnis ist keine Zahl.
Was macht Feuchtigkeit mit Karton, und wer haftet, wenn dein Paket nass wird?
Die Box ist ein Mittel, der Inhalt ist das Ziel. Praktisch jedes Paket, das in den Niederlanden zugestellt wird, steckt in Wellpappe, und Wellpappe ist ein Material, das Feuchtigkeit aufnimmt und dabei an Festigkeit verliert. Die technische Literatur nennt einen Feuchtigkeitsgehalt von 6,5 bis 9,5 Prozent, mit der Erläuterung, dass Karton unterhalb einer bestimmten Grenze reißt und oberhalb dieser Grenze Stauchwiderstand verliert. Deshalb fühlt sich ein Karton, der nass war, schlaff an, und deshalb gibt der Boden als Erstes nach, wenn du den Karton hochhebst.
Was wir nicht gefunden haben, ist ein Prozentsatz des Festigkeitsverlusts bei einer bestimmten relativen Luftfeuchtigkeit, und auch keine Cobb-Werte für die Wasseraufnahme von Paketkarton. Es gibt also keine Quelle, mit der du sagen kannst, dass ein Karton bei so viel Prozent Luftfeuchtigkeit so viel Prozent seiner Festigkeit verliert. Der Mechanismus steht fest, die Zahl nicht.
Was Versanddienstleister zu Feuchtigkeit sagen
Wenig, lautet die Antwort. Wir haben uns am 26. August 2026 drei PostNL-Seiten zum Verpacken und zur Zustellung angesehen. Im abgerufenen Text zum Verpacken steht als Grund für gutes Verpacken, dass Pakete über Förderbänder durch Sortiermaschinen laufen und in Containern gestapelt werden. Zu Feuchtigkeit, Wasser, Regen, wasserdichtem Verpacken, doppelwelliger Pappe oder Füllmaterial steht im abgerufenen Text nichts. Die darunterliegenden Textblöcke werden per JavaScript geladen und waren für uns nicht abrufbar, wir sagen also nicht, dass PostNL nichts dazu schreibt, wir sagen, dass es nicht in dem von uns abgerufenen Text stand.
Die Verpackungsrichtlinien von DHL waren für uns nicht erreichbar: zwei Seiten lieferten einen 404-Fehler. Und die AGB von PostNL sind zwar indexiert, in drei Kategorien, aber die zugrunde liegenden PDF-Dateien mit den Haftungsartikeln und den Höchstbeträgen konnten wir nicht öffnen. In dieser Recherche wurde also keine einzige Bedingung eines Versanddienstleisters zu Wasserschäden oder zur Haftung nach Zustellung in eine Box festgestellt. Das ist eine große Lücke in der öffentlichen Information, und es ist kein Detail: es geht um die Frage, wer die Rechnung bekommt.
Der vereinbarte Ablageort, und warum diese Kategorie wichtig ist
Auf der Seite zur Zustellung bei Abwesenheit nennt PostNL als Alternativen: „Dann stellen wir dein Paket bei den Nachbarn oder an einem PostNL-Punkt zu.“ Und weiter unten: „Zum Beispiel an einem PostNL-Punkt oder Paketautomaten in der Nähe. Oder an einem vereinbarten Ablageort, zum Beispiel in deinem Schuppen.“ Auf dieser Seite nennt PostNL keinen Paketbriefkasten und keine Paketbox als Zustelloption, und es steht nichts dazu, wer verantwortlich ist, nachdem das Paket an einem vereinbarten Ablageort abgelegt wurde. Siehe die PostNL-Seite zu nicht zu Hause bei Zustellung.
Diese Formulierung „an einem vereinbarten Ablageort, zum Beispiel in deinem Schuppen“ ist rechtlich genau die Kategorie, in die ein Paketbriefkasten fällt, und die Folgen daraus arbeitet PostNL auf dieser Seite nicht aus. Wer wissen will, wie das in der Praxis aussieht und was ein Zusteller darf und was nicht, liest darf PostNL ein Paket in deinen Paketbriefkasten legen und was jeder Versanddienstleister tut.
Bei der Aufsichtsbehörde ist das Bild dasselbe. Das Verbraucherportal der ACM hat unter dem Thema Post sechs Seiten: keine Werbung im Briefkasten, Beschwerden über die Postzustellung, Anforderungen an meinen Briefkasten, der Einschreibebrief als Beweis, der Preis von Briefmarken und ein Briefkasten oder Servicepunkt, der verschwindet. Es gibt keine ACM-Seite zu einem beschädigten oder nassen Paket und keine ACM-Seite zur Haftung bei Zustellung an einem vereinbarten Ablageort. Die ACM stellt auch keine Wasseranforderung an einen Briefkasten, wie sich früher in diesem Artikel aus der Anforderungsliste ergab. Kurz gesagt: es gibt eine Aufsichtsbehörde, es gibt Anforderungen, und Wasser kommt in keinem von beiden vor.
Welche acht Fragen stellst du einem Verkäufer zur Regendichtheit?
Weil es keine Norm und keine Klasse gibt, musst du selbst prüfen. Unten stehen acht Fragen, die du jedem Verkäufer oder Hersteller stellen kannst, unabhängig von der Marke. Sie sind so formuliert, dass eine Antwort in der Art von „wetterfest“ oder „hochwertige Materialien“ nicht ausreicht. Druck sie aus oder halte sie im Laden auf deinem Handy offen.
- Wurde die Box auf Wassereintritt geprüft, und nach welcher Methode? Frag nach der Methode, nicht nach dem Urteil. Wird in der Antwort die Norm genannt, frag, welcher Teil welcher Norm und welches Ergebnis gemessen wurde.
- Gibt es einen IP-Code, und auf welchen Teil des Kastens bezieht er sich? Wir haben bei keinem einzigen Hersteller einen veröffentlichten IP-Code gefunden. Wird trotzdem einer genannt, frag, ob es IP44, IP54, IP55 oder IP65 ist, denn das ist der Unterschied zwischen Sprühen und einem Strahl von 12,5 Litern pro Minute.
- Schließt sich die Einwurfklappe selbst, in jeder Montageposition? Das ist laut den Herstellerzusammenfassungen eine Normanforderung. Lass es dir vorführen: Klappe öffnen, fallen lassen, schauen, ob sie vollständig zurückfällt.
- Gibt es einen Überstand oder eine Tropfkante über der Klappe und über der Tür? Schau, ob die Oberkante über die Öffnung hinausragt oder dahinter zurücktritt. Das kannst du mit einem Finger fühlen.
- Wie verläuft die Fuge zwischen Deckel und Korpus? Überlappen sich die Bleche in Fließrichtung des Wassers, oder stoßen sie stumpf aneinander? Eine Überlappung in der richtigen Richtung kostet nichts und wirkt immer.
- Gibt es Drainage- oder Belüftungslöcher, und wo genau? Am tiefsten Punkt des Paketfachs muss Wasser abfließen können. Ohne Abfluss steht der Boden eines Kartons in einer Wasserschicht.
- Was ist auf dem Stahl, und in welcher Dicke? Frag nach der Verzinkung und nach der Beschichtung darüber. Ein Duplexsystem, also Beschichtung über Zink, ist nicht dasselbe wie eine Beschichtung direkt auf Stahl.
- Was ist die Salzsprühklasse, und was bedeutet sie laut Anbieter? Nennt jemand 240 Stunden, frag, ob er weiß, dass der Branchenverband für Verzinkung feststellt, dass Salzsprühtests nicht dafür gedacht sind, Korrosionsschutzsysteme untereinander zu ranken.
Bekommst du auf sieben der acht Fragen keine konkrete Antwort, weißt du etwas Wichtiges: es wurde nichts gemessen oder nichts veröffentlicht. Das ist nicht per Definition eine schlechte Box, es bedeutet, dass du nach dem Aufbau urteilen musst und nicht nach dem Text. Bei der Festlegung deines Budgets hilft was kostet ein guter Paketbriefkasten, wo wir erklären, wohin dein Geld geht.
Was kannst du selbst tun, damit deine Box trockener bleibt?
Der Standort der Box tut mehr für trockene Pakete als jede Spezifikation. Briefkasten-Manufaktur nennt Schlagregen, Spritzwasser und eine fehlende Überdachung als die drei Dinge, die du schon bei der Planung des Standorts berücksichtigen musst. Das ist der einzige Aufstellungsrat zum Thema Wasser, den wir bei einem Hersteller gefunden haben, und es ist ein guter Rat.
Drei Maßnahmen, die wir als eigenen Rat geben, ohne Quellenangabe, denn für diese drei haben wir keine zitierfähige Veröffentlichung gefunden. Eins: stell die Box auf eine Erhöhung, damit Regenwasser, das auf dem Pflaster stehen bleibt, die Unterkante nicht erreicht. Zwei: sorg dafür, dass es am tiefsten Punkt des Fachs einen Abfluss gibt, und halte ihn frei von Laub, denn ein verstopftes Löchlein ist kein Löchlein. Drei: kontrolliere zweimal im Jahr die Fugen und den Klappenrand, beim Aufräumen des Gartens im Herbst und im Frühjahr. Fünf Minuten Arbeit.
Versetzt du die Box, um sie trockener aufzustellen, behalte die Aufstellanforderungen im Blick, die die niederländische Postregeling 2009 stellt: der Einwurf auf 1,1 Meter, nicht tiefer als 0,6 und nicht höher als 1,8 Meter laut Artikel 6 Absatz 2, und erreichbar innerhalb von zehn Metern von der Straßengrenze laut Artikel 5 Absatz 4. Das Verbraucherportal der ACM und PostNL nennen dieselben Zahlen in Zentimetern. Der Zusteller muss deinen Briefkasten gut finden und leicht erreichen können. Eine Box, die unter einem tiefen Überstand hinter dem Haus steht, ist trocken und wird ausgelassen. Warum das passiert, steht in warum dein Zusteller deinen Paketbriefkasten auslässt. Für eine problemlose Wandmontage an der Fassade gibt es Wandmodell montieren ohne Undichtigkeit oder Wärmebrücke, und für eine Säule im Garten freistehend aufstellen: Fundament, Höhe und die Zehn-Meter-Regel. Befestigst du eine Säule, dann auf Platten oder in Beton; wie das geht, steht in Paketbriefkasten verankern.

Wie ist eine BunnyBox aufgebaut, und welches Modell passt zu deinem Standort?
Bis hierher ging es in diesem Artikel um den Markt und um die Technik. Jetzt die Fakten zu unseren eigenen Modellen, und nichts als die Fakten. Alle Serien bestehen aus 0,7 mm verzinktem Stahlblech mit Qualicoat Class 2 Pulverbeschichtung mit Zinkphosphat-Vorbehandlung, also Beschichtung über Zink. Die Einwurfklappe sitzt an der Oberseite, wo der Zusteller sie benutzt. Die Tür, durch die du das Paket herausnimmst, hat ein Schlüsselschloss, und es gehören zwei Schlüssel dazu. Die Farben sind RAL 9005 Schwarz, RAL 9010 Weiß, RAL 7036 Platingrau und RAL 7016 Anthrazit, plus Kombinationen mit dunklem Teak oder heller Eiche. Wir fertigen sie selbst in unserer eigenen Fabrik, und das ist der Grund, warum wir bei Material und Aufbau exakt sein können.
| Modell | Typ | Pakete bis, in mm | Außenmaß, in mm | Post und Paket | Montage |
|---|---|---|---|---|---|
| Compact | Wandmodell | 300 x 200 x 200 | 365 x 250 x 450 | separater Einwurf, 1 Fach | vormontiert geliefert |
| Style | freistehende Säule mit Front in Holzoptik | 350 x 320 x 200 | 380 x 365 x 1000 | separater Einwurf, 1 Fach | Bausatz |
| Home | freistehendes Modell | 370 x 320 x 210 | 410 x 380 x 1020 | 1 Fach | Bausatz |
| Plus | hohe freistehende Säule | 450 x 320 x 210 | 500 x 370 x 1120 | getrennte Fächer | Bausatz |
Zwei Dinge fallen auf, wenn du diese Maße neben die Anforderungen der ACM legst. Die freistehenden Modelle sind 100 bis 112 Zentimeter hoch, die Einwurföffnung liegt also im Bereich von 0,6 bis 1,8 Meter, den Artikel 6 Absatz 2 der Postregeling 2009 vorschreibt, und nah an den 1,1 Metern, die dort als Maß genannt werden. Das macht die Wahl einer Säule auch zu einer praktischen Wahl für den Zusteller. Und das Paketfach eines freistehenden Modells ist fast einen halben Meter hoch, es passt also eine Woche an Bestellungen hinein: in den Home und den Style passen höchstens 14 Buchverpackungen, in den Plus 18 und in jedes freistehende Modell vier Schuhkartons. Handykartons: 40 im Home und im Style, 42 im Plus, 9 im Compact.
So wählst du in der Praxis. Hast du eine Fassade oder einen Abstellraum neben der Tür, ist der Compact das Wandmodell, und das ist die einzige Serie, die vormontiert geliefert wird: auspacken, aufhängen, fertig. Willst du eine Säule mit Front in Holzoptik und separatem Briefeinwurf, ist der Style die Antwort. Willst du das größte Paketfach der freistehenden Modelle mit einem einzigen Fach, ist es der Home. Bestellst du oft Kartons, die tiefer als 370 mm sind, oder willst du Post und Pakete strikt getrennt halten, ist der Plus das Modell: Pakete bis 450 x 320 x 210 mm und Post in einem eigenen Fach. Bist du noch unsicher, geht welche BunnyBox passt zu mir die vier Modelle durch, und welche Größe Paketbriefkasten brauche ich beginnt bei deinem eigenen Bestellverhalten. Immer jemand zu Hause mit einer BunnyBox.

Sieh dir die Modelle an
Häufige Fragen zu einem wasserdichten Paketbriefkasten
Gibt es einen wasserdichten Paketbriefkasten?
Es gibt keine Norm, die ein Paketfach in Bezug auf Regen klassifiziert, und damit auch kein offizielles Gütesiegel, mit dem ein Hersteller „wasserdicht“ nachweisen kann. EN 13724:2013 betrifft Einwurföffnungen und kennt Einwurfgrößenklassen, keine Wasserklassen. Beurteile eine Box deshalb nach ihrem Aufbau: Überstand über den Öffnungen, eine selbstschließende Klappe, überlappende Fugen und ein Abfluss am tiefsten Punkt.
Was bedeutet IP44 bei einem Briefkasten?
IP44 bedeutet laut IEC 60529 Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen, geprüft mit einem Pendelrohr über 10 Minuten oder mit einem Sprühkopf über 5 Minuten. Der IP-Code ist für Gehäuse elektrischer Betriebsmittel bis 72,5 kV gedacht, bei einem Briefkasten ohne Elektronik ist er also eine informative Angabe und keine Normkonformität. Wir haben bei keinem einzigen Briefkastenhersteller einen veröffentlichten IP-Code gefunden.
Warum ist mein Paket nass, obwohl es nicht geregnet hat?
Das ist Kondenswasser. Wenn das Stahlblech durch nächtliche Abstrahlung unter den Taupunkt abkühlt und danach feuchte Luft vorbeikommt, schlägt sich Wasserdampf an der Innenseite des Blechs nieder. Das KNMI beschreibt den Taupunkt als die Temperatur, bei der Wasserdampf durch Abkühlung der Luft zu kondensieren beginnt, und draußen kann die relative Luftfeuchtigkeit bis auf 100 Prozent steigen.
Wie viel Regen muss ein Paketbriefkasten in den Niederlanden aushalten?
Die normale jährliche Niederschlagssumme in den Niederlanden beträgt 795 mm. 2025 fielen landesweit durchschnittlich 613 mm auf den automatischen KNMI-Stationen, und dieses Jahr galt als trocken. Die Zahl der Regentage pro Jahr veröffentlicht das KNMI nur im interaktiven Klimaviewer; wir konnten daraus keine Zahl abrufen und nennen deshalb keine.
Was macht Frost mit einem Paketbriefkasten?
Das KNMI nennt für De Bilt normalerweise 53 Frosttage pro Jahr, 2025 waren es 55. Wasser, das in einer Fuge oder in einem Schlosszylinder zurückbleibt, kann in dieser Zeit gefrieren und sich ausdehnen. Schnee auf oder unter der Einwurfklappe kann diese Klappe hängen lassen, und eine Klappe, die nicht vollständig zurückfällt, ist der direkteste Wasserweg nach innen. Fege bei Schnee die Oberseite und den Klappenrand frei.
Sind 240 Stunden Salzsprühtest ein gutes Qualitätsargument?
Als Kontrolle der Ausführung einer Beschichtung ja, als Lebensdauerversprechen nicht. EN 1670 verbindet 240 Stunden mit Grad 4 und 96 Stunden mit Grad 3. Zinkinfo Benelux stellt fest, dass Salzsprühtests nicht dafür gedacht sind, Korrosionsschutzsysteme untereinander zu ranken, weil die Bedingungen unrealistisch sind: dauerhaft nass mit 5 Prozent Salz, gegenüber etwa 2,4 Prozent im Nordseewasser.
Welches Material ist für einen Briefkasten draußen am besten?
Verzinkter Stahl mit einer Beschichtung darüber, ein Duplexsystem, ist die am besten belegte Kombination: die Beschichtung hält Wasser vom Zink fern, und das Zink schützt den Stahl dort, wo die Beschichtung beschädigt wird. Bei einer Zinkschicht von 55 Mikrometern gilt in Korrosivitätskategorie C3 eine erwartete Dauer bis zur ersten Instandsetzung von 50 bis mehr als 100 Jahren. Für Kunststoff, Aluminium und Edelstahl im Außenbereich haben wir keine zitierfähige Quelle gefunden, dazu treffen wir also keine Aussage.
Wer haftet, wenn mein Paket in der Box nass wird?
Das ist öffentlich nicht ausgearbeitet. Das Verbraucherportal der ACM hat keine Seite zu einem nassen oder beschädigten Paket und keine Seite zur Haftung bei Zustellung an einem vereinbarten Ablageort. PostNL nennt „einen vereinbarten Ablageort, zum Beispiel deinen Schuppen“ als Zustelloption, ohne die Folgen daraus zu beschreiben, und die Haftungsartikel aus den AGB konnten wir nicht öffnen. Halte Absprachen zum Ablageort also selbst fest und fotografiere Schäden sofort.
Darf ich meinen Paketbriefkasten unter einen Überstand stellen?
Ja, und das ist der beste Platz, den es gibt. Halte dich aber an die Aufstellanforderungen aus der niederländischen Postregeling 2009: der Briefeinwurf zwischen 0,6 und 1,8 Meter Höhe mit 1,1 Meter als Maß in Artikel 6 Absatz 2, und erreichbar innerhalb von zehn Metern von der Straßengrenze laut Artikel 5 Absatz 4. Der Zusteller muss den Kasten gut finden und leicht erreichen können.
Helfen Drainagelöcher in einem Paketbriefkasten?
Ein Abfluss am tiefsten Punkt sorgt dafür, dass keine Wasserschicht stehen bleibt, in der der Boden eines Kartons steht, und Belüftung führt feuchte Luft ab, bevor sie kondensiert. Wir haben dafür keine bauphysikalische Veröffentlichung mit einer Zahl gefunden, wir geben das also als eigenen Rat mit erklärtem Mechanismus und nicht als Messwert. Halte die Öffnung frei von Laub.
Achtung. Dieser Artikel ist aus Primärquellen aufgebaut, wo es sie gibt, und er benennt ausdrücklich, wo sie fehlen. Zuletzt geprüft am 26. August 2026. Wir aktualisieren diese Seite zweimal im Jahr und sofort, sobald ein Normherausgeber, ein Versanddienstleister oder die ACM etwas zum Thema Wasser veröffentlicht.
Quellen, alle abgerufen am 26. August 2026. NEN, NEN-EN 13724:2013, veröffentlicht 1. April 2013, 33 Seiten, 92,65 Euro. IEC Webstore, IEC 60529:1989 plus AMD1:1999 plus AMD2:2013 CSV, Edition 2.2, veröffentlicht 29. August 2013. ISO, ISO 12944-2:2017, Edition 2, veröffentlicht November 2017. Normtext EN 1670 mit den fünf Korrosionsklassen, gehostet von einem Dritten. Postregeling 2009, Artikel 5 Absatz 4 und Artikel 6 Absatz 2, gültig seit der Aufhebung des Besluit brievenbussen am 1. April 2009. ACM-Verbraucherportal, Anforderungen an meinen Briefkasten, und das Thema Post mit sechs Seiten. KNMI, Erklärung Luftfeuchtigkeit und Taupunkt. KNMI, Jahresübersicht 2025 mit 613 und 795 mm Niederschlag, 11,4 und 10,5 Grad und 55 und 53 Frosttagen. KNMI-Klimaviewer, Niederschlag und Verdunstung, Zeitraum 1991 bis 2020. PostNL, nicht zu Hause bei Zustellung, und zwei Seiten zum Verpacken und Versenden. Zinkinfo Benelux, technisches Infoblatt 10 zur Korrosionsbeständigkeit von feuerverzinktem Stahl und technisches Infoblatt 14 zum Salzsprühtest, plus Infoblatt 31 als Fundstelle zu Pulver auf Zink. CWU, European Regulation EN 13724 for Post Boxes, Dokument hochgeladen im Februar 2018. Max Knobloch und der Knobloch-Konfigurator zu DIN EN 13724. Briefkasten-Manufaktur, Blog zu DIN EN 13724. Cenator, Informationsseite zur DIN- und EU-Norm 13724. Startseiten von Allux, Bravios, Logixbox, Frabox und Bloq.it. Technische Nachschlagewerke zum IP-Code, Taupunkt, Salzsprühtest, Feuerverzinken, Pulverbeschichtung und Wellpappe. Zu diesem Datum nicht festgestellt: der Normtext von EN 13724 selbst, die Prüfparameter des Regentests, die Wassermenge des IPX4-Tests, ein IP-Code bei einem Briefkastenhersteller, die Seiten von eSafe, Renz, Burg-Wächter, Keilbach und Parcel Home, die Zahl der Regentage pro Jahr, die niedrigste jemals in den Niederlanden gemessene Temperatur und die Haftungsartikel aus den Bedingungen von PostNL.
Alle Ratgeberartikel findest du gesammelt im BunnyBox-Ratgeber.



